Ein Service der GDL OG Plochingen
OG Plochingen
Baureihe 423 Die vierteiligen Triebzüge der Baureihe 423 sind 67,40 Meter lang. Der Triebzug ist für den S-Bahn-Betrieb konzipiert und besitzt daher kein WC. Als Leichtbaufahrzeug besteht er größtenteils aus Aluminium. Als Antrieb wird hier Drehstromtechnik mit Bremsstromrückspeisung eingesetzt, die Leistung beträgt 2350 Kilowatt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Triebzugs beträgt 140 km/h. Zwei Kurzzüge bilden einen „Vollzug“, drei Kurzzüge bilden einen „Langzug“. Ab 2013 wurden alle Einheiten (Dank an www.bahnbilder.de) der S-Bahnen Stuttgart modernisiert und an die neu beschafften Züge der zweiten Nachfolgebaureihe 430 angepasst. Die 60 Stuttgarter Züge sind in der eigenen Werkstatt in Plochingen bei einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro umgebaut worden. Baureihe 430 Die durchgängig begehbaren und klimatisierten Triebzüge der Baureihe 430 ähneln denen der Baureihe 422. Die für Stuttgart bestellten Triebzüge sind zur Vermeidung von Ein- und Aussteigeunfällen mit einer Spaltüberbrückung ausgestattet. Außerdem sind sie mit einer Videoüberwachung mit 16 Kameras pro Kurzzug ausgerüstet, besitzen verglaste Ablagen und LED-Beleuchtung. Sie bieten in jedem Zug acht Bildschirme mit Anschlussinformationen zu S-Bahnen, Regional- und Fernverkehrszügen in Echtzeit. Sobald die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind, sollen auch Stadtbahn-Verbindungen berücksichtigt werden. Des Weiteren weisen die Züge beim Anfahren geringere Schallemissionen auf als die Züge der ebenfalls in Stuttgart eingesetzten Baureihe 423. Ein Kurzzug hat eine Länge über Kupplung von 68,3 Metern und ist damit 0,9 Meter länger als die Baureihe 423, jedoch auch 1,1 Meter kürzer als die Baureihe 422. Der mit glasfaserverstärktem Kunststoff verkleidete Kopf genügt der Norm EN 15227 (Anforderungen an die (Dank an de.wikipedia.org) Kollisionssicherheit von Schienenfahrzeugkästen) und ist daher länger als derjenige der Baureihe 423, entspricht aber dem der Baureihe 422. Die gegenüber der Baureihe 422 geringere Fahrzeuglänge wird dadurch erreicht, dass in den Mittelwagen eine Sitzgruppe durch eine Einreiher-Sitzreihe mit einem separaten Fenster ersetzt und der Wagenkasten entsprechend verkürzt wird. Diese Maßnahme war nötig, damit ein Langzug mit 204,9 Metern Länge noch an den Bahnsteigen mit 210 Metern Länge halten darf. Die Fahrzeuge werden über eine elektrodynamische Bremse als Betriebsbremse, eine Druckluftbremse mit Magnetschienenbremse und eine Federspeicherbremse als Feststellbremse verfügen. Die elektrodynamische Bremse speist die Energie ins Netz zurück. Die Züge werden mit 150 Bremshundertsteln gefahren. Baureihe 650 Der Stadler Regio-Shuttle RS 1 ist ein in Deutschland weit verbreiteter Nahverkehrsdieseltriebwagen. Charakteristisch sind vor allem die trapezförmigen Fensterbänder. Bei der Deutschen Bahn werden die Regio-Shuttles als Baureihe 650 geführt. Es handelt sich um ein normalspuriges Vollbahnfahrzeug nach UIC-Norm, das somit Längskräfte von 1500 kN verträgt; es wurde mit Mittelpufferkupplung (Scharfenbergkupplung / BSI-Kompaktkupplung) oder herkömmlicher europäischer Zug- und Stoßeinrichtung ausgeliefert. 65 % des Fahrzeugbodens sind n niederflurig und für eine Bahnsteighöhe von 55 cm ausgelegt. Auf der Schönbuchbahn ist eine Sonderausführung für 76-cm-Bahnsteige im Einsatz. Hochflurig ist der Triebwagen über ( Dank an de.wikipedia.org) den beiden zweiachsigen Drehgestellen an den Enden. Die relativ kleine Fahrgastkapazität (Maximum unter 170 Personen) kann dadurch ausgeglichen werden, dass Regioshuttles der neuesten Bauserie in bis zu sechsfachen Mehrfachtraktionen gefahren werden können. Ein Gespann aus fünf RS1, das Maximum der ersten Bauserien, kann dann eine Spitzenlast von knapp 850 Fahrgästen bewältigen.
Baureihe 218 Die Lokomotiven der Baureihe 218 sind das zuletzt entwickelte Mitglied der V-160 - Lokfamilie. Bei der 218 wurden von der Baureihe 217 die elektrische Zugheizung übernommen, von den Prototypen der Baureihe 215 übernahm man den 1840-kW-Motor (2500 PS), der einen Hilfsdieselmotor zum Betrieb des Heizgenerators überflüssig machte. Die 2500 bis 2800 PS starken B’B’-Lokomotiven erreichen 140 km/h und werden sowohl im Reise- als auch im Güterzugdienst eingesetzt. Die 218 bewährten sich im Betriebsdienst und galten bis zum Jahr 2000 noch als die wichtigsten Streckendiesellokomotiven der Deutschen Bahn. Bei uns wird sie als Abschleppfahrzeug für unsere S Bahnen eingesetzt.
(Dank an Jörg Schulze)