Technische Daten

Nummerierung: 001/501–462/962 Anzahl: 462 Einheiten Hersteller: Adtranz, Alstom LHB, ABB, Bombardier Baujahr(e): 1998–2007 Achsformel: Bo'(Bo') (2') (Bo')Bo'[1] Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Länge über Kupplung: 67.400 mm[1] Höhe: 4.295 mm[1] Breite: 3.020 mm[2] Drehzapfenabstand: (Endwagen) 15.140 mm (Mittelwagen) 15.460 mm Drehgestellachsstand: 2.200 mm (End-DG) 2.700 mm (Jakobs-DG)[2] Leermasse: 105,0 t[1] Dienstmasse: 119,4 t[1] Radsatzfahrmasse: 18 t[1] Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h[1] Stundenleistung: 2350 kW[3] Beschleunigung: 1,0 m/s²[1] Bremsverzögerung: 0,9 m/s²[1] Raddurchmesser: 850/780 mm[1] Motorentyp: Drehstrom-Asynchron Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC Stromübertragung: Oberleitung Antrieb: Hohlwellen Antrieb - Keilpaketkupplung Zugsicherung: PZB, München: zusätzlich LZB Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Typ 10 Sitzplätze: 176+16 (davon 0, 8 oder 16 1.Kl.) Stehplätze: 352[1] Fußbodenhöhe: 1.025 mm[3] Ladehöhe: 995 mm[3]

Baureihe 423

Die Triebzüge der Baureihe 423/433 sind S-Bahn-Triebzüge, die seit 1998

den Vorgänger DB-Baureihe 420 ablösen. Die Fahrzeuge wurden

ursprünglich für die S-Bahn München konzipiert, kommen aber auch bei

der S-Bahn Rhein-Main, der S-Bahn Stuttgart und der S-Bahn Köln zum

Einsatz. Mit Baureihe 423 werden die beiden angetriebenen Steuerwagen

bezeichnet, während die ebenfalls angetriebenen Mittelwagen als

Baureihe 433 klassifiziert werden.

Die vierteiligen Triebzüge der Baureihe 423 sind 67,40 m lang. Der Triebzug ist für den S-Bahn-Betrieb gebaut und besitzt kein WC. Als Leichtbaufahrzeug besteht er größtenteils aus Aluminium. Als Antrieb wird hier Drehstromtechnik mit Bremsstromrückspeisung eingesetzt, die Leistung beträgt 2.350 kW. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Triebzugs beträgt 140 km/h. Der Zug ist übersichtlich, man kann von einem Ende bis zum anderen durchsehen, wobei in der Ursprungsausführung in der Mitte des Zuges eine abschließbare Tür eingebaut war, mit der es in nachfrageschwachen Zeiten möglich sein sollte, einen Teil des Zuges leer zu lassen, um eine größere soziale Kontrolle durch dichtere Belegung zu erhalten. Die Züge besitzen im Inneren ein Fahrgastinformationssystem (FIS), welches abwechselnd die Zielhaltestelle und die nächste Haltestelle anzeigt und durch eine einmalige akustische Ansage der nächsten Haltestelle ergänzt wird. Des Weiteren erfolgt eine Ansage, auf welcher Seite der Ausstieg möglich sein wird. Zudem sind sie mit einem System zur technischen Abfertigung (TAV) ausgestattet, wobei der Lokführer die Türen nicht selbst überwachen muss, dies wird von Lichtschranken übernommen. Im Jahr 2007 wurde dieses Verfahren jedoch vorübergehend außer Betrieb genommen, bis Lichtgitter über nahezu die gesamte Höhe des Einstiegsbereichs nachgerüstet wurden (siehe Türschließung und Lichtschranken). Die Züge unterscheiden sich von den ähnlich aussehenden, technisch aber anders aufgebauten Baureihen 424, 425 und 426 durch drei statt zwei Türen je Wagenseite, das fehlende WC, eine Fußbodenhöhe von 1.025 mm über Schienenoberkante, die um 20 km/h geringere Höchstgeschwindigkeit sowie die Möglichkeit, maximal in Dreifachtraktion fahren zu können (424–426: maximal Vierfachtraktion). Quelle: Wikipedia Stand 17.04.2016
Baureihe 423
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