Technische Daten

Nummerierung: 430 001–.../501–... Anzahl: 177 bestellt Hersteller: Alstom, Bombardier Baujahr(e): ab 2012 Achsformel: Bo’(Bo’)(2’)(Bo’)Bo’ Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Länge über Kupplung: 68.300 mm[1] Höhe: 4.273 mm[2] Breite: 3.020 mm[2] Drehzapfenabstand: (Endwagen): 15.140 mm (Mittelwagen): 14.894 mm Drehgestellachsstand: 2.200 mm (End-DG) Leermasse: 118,8 t[1] Dienstmasse: 139,1 t[1] Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h[1] Stundenleistung: 2.350 kW[1] Stundenzugkraft: 145 kN Beschleunigung: 1,0 m/s²[1] Raddurchmesser: 850 mm Motorbauart: Drehstrom-Asynchronmotor Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz ~ Stromübertragung: Oberleitung Anzahl der Fahrmotoren: 8[1] Bremse: KB-C-el-A-E-Mg Zugsicherung:  Bombardier EBI Cab 500[2] Kupplungstyp: Scharfenbergkupplung Sitzplätze: 184[1] (inkl. Klappsitze; davon 16 1. Kl.) (Stuttgart) 176 (Rhein-Main) Stehplätze: 296 Fußbodenhöhe: 1.030 mm

Baureihe 430

Die Triebwagen der Baureihe 430 sind S-Bahn-Triebwagen, die seit April

 2013 die Züge der Baureihe 420 im Stuttgarter S-Bahn-Netz sowie seit

Anfang 2014 auch bei der S-Bahn Rhein-Main ablösen. Ursprünglich

sollten sie auch bei der S-Bahn Rhein-Ruhr eingesetzt werden.

Die Baureihe 430 wurde als Nachfolger der Baureihe 422/423 für Stuttgart konzipiert und sollte die im dortigen Netz noch eingesetzten Fahrzeuge der Baureihe 420 ersetzen. Die Ausschreibung erfolgte im Januar 2007.[3] Später wurde mitgeteilt, dass die bei der S-Bahn Rhein-Ruhr eingesetzte Baureihe 422 nicht weiter gebaut wird, sondern dass dorthin ebenfalls Fahrzeuge der Baureihe 430 geliefert werden sollten, wobei sich im April 2011 herausstellte, dass vermutlich keine weiteren Fahrzeuge an Rhein und Ruhr benötigt werden. Im Mai 2009 erteilte die Deutsche Bahn den Auftrag zum Bau von 83 Fahrzeugen an die Firmen Bombardier und Alstom. Dieser Auftrag hat einen Wert von 452 Mio. Euro. Zusätzlich wurde eine Option für den Bau von 83 weiteren Fahrzeugen vereinbart.[4] Im Dezember 2010 stockte die Deutsche Bahn die Option von 83 auf 166 auf.[5] Diese Aufstockung steht im Zusammenhang mit der Ausschreibung der S-Bahn Rhein-Main. Etwa 70 Konstrukteure waren bei Bombardier und Alstom mit Entwicklung der Fahrzeuge betraut. Die Endmontage begann im November 2010 in Salzgitter und im Mai 2011 in Aachen.[2] Nach ursprünglichen Planungen der Hersteller sollte die Baureihe 430 bis Juni 2012 eine Zulassung erhalten haben. Dieser Zeitplan konnte jedoch nicht eingehalten werden.[6] Die Fahrzeuge der Baureihe 430 erhielten am 21. Februar 2013 vom Eisenbahnbundesamt wegen Problemen mit der Mehrfachsteuerung zunächst nur eine Zulassung für den Kurzzugbetrieb. Die Zulassung für Voll- und Langzüge erfolgte am 25. März 2013. Seit dem 8. April 2013 erfolgt die Abnahme durch DB Regio vom Hersteller Bombardier. Quelle: Wikipedia Stand 17.04.2016
Baureihe 430
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